Presse

UVN: Beschäftigung Älterer muss flexibler und einfacher werden

12. Mai 2016

Zu den von der Großen Koalition geplanten Erleichterungen flexibler Übergänge in den Ruhestand sagt Dr. Volker Müller, UVN-Hauptgeschäftsführer:

„Die geplanten Erleichterungen für die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer reichen nicht aus. Der Mut zu dringend notwendigen spürbaren Maßnahmen fehlt leider. Hierzu müssten die Hinzuverdienstgrenzen gelockert und vereinfacht sowie arbeitsrechtliche Hemmnissen bei der erneuten Beschäftigung von ehemaligen Mitarbeitern im Rentenalter beseitigt werden. Gerade die neuen Regelungen zum Hinzuverdienst werden zu einen deutlichen bürokratischen Mehraufwand bei der Deutschen Rentenversicherung führen.

Die Große Koalition in Berlin versucht – nach dem schweren Fehler der abschlagsfreien Rente ab 63 – nun für mehr Beschäftigung Älterer zu sorgen. Das ist vernünftig. Insbesondere ist richtig, dass die große Koalition nicht den Forderungen nach neuen Rentenzugängen ab 60 nachgegeben hat.

Wir brauchen verantwortungsvolle Entscheidungen, die länger als bis zur nächsten Wahl gedacht werden!“

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